Ratgeber

Krankenversicherung für die USA-Reise

Ärztliche Behandlung in den USA ist teuer und wird meist sofort bezahlt. Ohne passenden Versicherungsschutz tragen Sie die Kosten selbst. Diese Seite fasst zusammen, was das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen zu den USA schreibt (Stand 13. Oktober 2026). Ob und wie Sie versichert sind, klären Sie mit Ihrer Krankenkasse oder Versicherung.

Stand Oktober 20263 Min. Lesezeit
Ärztin spricht mit einem Patienten in der Klinik

Medizinische Versorgung in den USA

Angabe Laut Auswärtigem Amt
Qualität der Versorgung mit Deutschland vergleichbar
Kosten Behandlungen sind teuer
Bezahlung gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung
Entfernungen bis zum nächsten Krankenhaus teils groß
Empfehlung Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung, dazu medizinische Evakuierungsversicherung

Was das Auswärtige Amt rät

Das Auswärtige Amt rät dringend zu einem Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung. Für die USA empfiehlt es außerdem ausdrücklich eine medizinische Evakuierungsversicherung. Klären Sie mit Ihrer Krankenkasse oder Krankenversicherung vor der Reise, ob Sie im Ausland ausreichend versichert sind und ob auch ein Rettungsflug nach Deutschland bezahlt wird.

Ohne ausreichenden Schutz müssen Sie Behandlung, Krankenhaus und Heimflug laut Auswärtigem Amt grundsätzlich selbst bezahlen. In vielen Ländern ist es üblich, die Rechnung vor der Entlassung zu begleichen oder vorzustrecken. Laut Auswärtigem Amt ist auch nicht ausgeschlossen, dass Arzt oder Krankenhaus bei offener Rechnung eine Ausreiseverweigerung erwirken. Muss das Auswärtige Amt im Notfall helfen, werden Ihnen die Kosten dafür nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt.

Checkliste vor der Abreise

  • Versicherungsschutz für die USA mit Ihrer Krankenkasse oder Versicherung klären, schriftlich bestätigen lassen.
  • Rücktransport nach Deutschland und medizinische Evakuierung abdecken.
  • Notfallnummer der Versicherung und Versicherungsnachweis griffbereit halten.
  • Kreditkarte mit ausreichendem Rahmen mitnehmen, weil oft vorab bezahlt werden muss.
  • Reiseapotheke und regelmäßig benötigte Medikamente einpacken. Das Auswärtige Amt rät, die Notwendigkeit bei Bedarf ärztlich auf Englisch bescheinigen zu lassen.
  • Rechtzeitig reisemedizinisch beraten lassen und die Standardimpfungen nach STIKO prüfen. Das Auswärtige Amt nennt insbesondere den Schutz gegen Masern wegen aktueller Ausbrüche.

Impfungen

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind laut Auswärtigem Amt keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen ist eine Impfung gegen Hepatitis A, je nach Reise und persönlicher Situation weitere. Das klären Sie am besten in einer reisemedizinischen Beratung.

Im Notfall

Die Notrufnummer in den USA ist 911, siehe Handy und eSIM. Was Sie zur Kreditkarte wissen sollten, steht unter Dollar und Bezahlen. Die Einreiseregeln finden Sie unter ESTA.

Diese Seite ersetzt keine Beratung durch Ihre Krankenkasse, Versicherung oder Ärztin und Arzt.

Häufige Fragen

Brauche ich für die USA eine Auslandskrankenversicherung?

Das Auswärtige Amt rät dringend zu einem Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung und für die USA zusätzlich zu einer medizinischen Evakuierungsversicherung.

Muss ich Arztkosten in den USA vorab bezahlen?

Laut Auswärtigem Amt erfolgen Behandlungen in den USA gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung. Eine Kreditkarte mit ausreichendem Rahmen ist daher sinnvoll.

Sind für die USA Impfungen Pflicht?

Für die direkte Einreise aus Deutschland nicht. Empfohlen ist laut Auswärtigem Amt eine Impfung gegen Hepatitis A, die Standardimpfungen sollten aktuell sein.

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